Schäuble und ein Flyer

Soeben habe ich einen netten Artikel auf netzpolitik.org geleezn (geniale Seite, gleich mal in die Bookmarks gestopft), dabei geht es mir grad mal weniger um den Artikel selbst, als um die Seite. Wie der Name schon sagt, berichtet netzpolitik.org über Politik, die das Internet und deren User betrifft. Man findet dort einiges Interessantes, schaut es euch an:

Schäuble und ein Flyer

MßG
Knorke!, mal ein wenig stöbern gehn ^^

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Windowspflicht

Wow… Das ist zwar schon „ein wenig“ älter, aber dennoch finde ich es ziemlich erstaunlich, was sich unsere Justiz mal wieder erlaubt…

2005 wurde Elitetorrents gebusted, mehrere Haftstrafen wurden gegen die Betreiber des Trackers verhängt. Eine Bewährungsauflage der besonderen Art folgt nun für den zu fünf Monaten Haft verurteilten Scott McCausland aka Sc0t. Der Ex-Admin muss sein Ubuntu löschen und ein Windows-OS installieren, ansonsten droht völliges Rechnerverbot.Die skurrile Microsoft-Pflicht ist die Folge einer Verpflichtung, seinen Rechner und seine Internetverbindung für fünf Monate überwachen zu lassen. Seine PC-Nutzung ist für diese Zeit streng reglementiert, und um die Einhaltung der Auflagen zu kontrollieren, muss auf dem Rechner eine Überwachungssoftware installiert werden.Diese Software existiert: nur läuft sie nur auf Windowssystemen. Will er seinen Rechner verwenden, muss er ein OS nutzen, auf dem die Monitoring-Software installiert werden kann. Zu deutsch: ein Windowssystem. Sk0t betrachtet die bizarre Auflage als externer Link in neuem Fenster folgtreine Schikane:

“Ich glaube, die ganze Situation zeigt nur einmal mehr, wie ich dem Willen der Strafverfolger unterworfen werden soll. Ich habe meinen Anwalt benachrichtigt und wir werden dagegen vorgehen. Es geht nicht darum, dass sie mich überwachen, es geht darum, dass ich mein Leben völlig neu strukturieren muss (anderes Betriebssystem, andere Anwendungssoftware) und ich gezwungen werde, mir Software zu kaufen, obwohl ich arbeitslos und mit meinen zwei Strafverfahren auch schwer vermittelbar bin. Es ist schlicht eine verrückte Situation. Warum soll ich mich an ihre Software anpassen? Sie sollten Software nutzen, die mir angepasst ist.”

Fünf Monate Haft, fünf Monate Hausarrest – inclusive Rechnerüberwachung und die Verpflichtung, teure Software zu kaufen, will der Verurteilte den Anschluss an die Internetwelt nicht verlieren – und darüber hinaus eine Geldstrafe. Das das Fazit für den Siteop. Vor allem wegen dem externer Link in neuem Fenster folgtPrerelease von “Revenge of the Sith” stand Elitetorrents im Fadenkreuz der Ermittler, der urteilende Richter betonte, dass es sich bei den Betreibern keinesfalls um moderne Robin Hoods, sondern um recht gewöhnliche Diebe handele.

Die indessen während und nach ihrer Strafe einen Anspruch auf Resozialisierung haben. Ihnen mit Kaufzwang proprietärer Software dabei Steine in den Weg zu legen, leistet ungefähr das Gegenteil

Gefunden auf Ghaldez Blog

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Berliner Pozilei setzt auf Linux

Hab ich doch grad mal wieder einen interessanten Artikel gefunden…

Laut Pro-Linux steigt die Berliner Pozilei nun auf Linux um, so spaaren sie enorme Linzenzkosten für M$ und sind in der Lage damit eine ganze Million Euro zusammen zu bekommen.

Was sie damit machen stand leider nicht direkt darin, aber ich hab einfach mal ein wenig weitergestöbert und bin dann auf folgendes gestoßen:

Weil die Computer der Berliner Polizei dauernd abstürzen, fordert die Polizeigewerkschaft einen Umstieg auf ein zuverlässiges Open Source-Betriebssystem wie Linux. Durch die eingesparten Lizenzgebühren könnte den Beamten ein Weihnachtsgeld finanziert werden.

Hört sich doch irgendwie schon etwas krass an, nicht? ^^

MßG
Knorke!

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